Österreich 2016 – Ein Erfahrungsbericht

Erschienen am 29. Oktober 2016 in Allgemein

Niklas

 

Aufregung, Freude, Müdigkeit, die Gefühle aus unserem Lager.
Mit einem mystischen Treffen wurde uns das Thema des Lagers bekannt gemacht. Die Idee war eine vergrößerte Version des Spiels “Werwolf”.
So gut wie jeden Tag wurden wir morgens um 7:50 Uhr mit wunderschöner (Ironie), ohrwurmerregender Musik aus den Betten geschmissen.
Natürlich sind wir immer direkt motiviert und pünktlich, um 8:15 Uhr, zur Morgenrunde erschienen. Mit Hilfe kleiner Spiele wurde unsere Müdigkeit durch Freude ersetzt.
Nach einem ausgiebigen Frühstück ging es weiter mit dem Programm.
An einem besonderen Tag haben die Rover die Leitung übernommen und die Leiter die Rolle der Rover. Die Hauptprogrammpunkte waren ein Staionenspiel und ein Filmeabend. Es war eine riesen Verantwortung, die Last und Planung an dem Tag zu übernehmen. Trotzdem hatten alle Leiter und Teilnehmer viel Spaß und entspannten, nach dem bewegungsvollen Tag, abends beim gemeinsamen, privaten Kino.
An einem weitern aktiven Tag konnten wir uns mit den Leitern messen. Dort wurden viele Wettkämpfe gemeistert, bei denen die Unterhaltung nie fehlte. Bei Spielen, wie “Apfelwettessen”, “Feuerwehr” und “Schubkarrenwettrennen”, wurde unsere Strategie unter die Probe gestellt. Jeder fieberte mit und der Kampfgeist bestätigte sich durch lautstarkes Anfeuern. Doch den Leitern brachte es letztendlich nichts, denn natürlich siegten die Teilnehmer bei dem Wettstreit.
Bevor wir abreisten, feierten wir noch eine österreichische Tradition, welche “Sonnmontag” genannt wurde. Hierbei handelt es sich um einen Tag zwischen Sonntag und Montag, der sich in der Nacht befindet. Sonntag um 15 Uhr gingen wir alle schlafen und wurden um 21 Uhr zum Frühstück geweckt. Dies erschien uns allen eigenartig, doch ab dem Mittagessen kam es uns wie ein gewöhnlicher Tag vor, an dem die Sonne nicht erschien. Montag um 5 Uhr morgens wurden wir todmüde ins Bett geschickt, mit dem Auftrag “Schlafkönig extreme” zu spielen.
Die zehn Tage gingen viel zu schnell vorbei, trotzdem mussten wir schließlich unsere Koffer packen und uns an unsere Zimmer wagen. Nach langem gründlichem Aufräumen, stiegen wir in den Bus und verabschiedeten uns mit einem letzten Blick auf die schönen Tage in Westendorf.
Die wunderschöne Aussicht, die gute Luft und den ganzen Spaß werden wir nicht vergessen. Wir bedanken uns bei den Leitern für die schöne gemeinsame Zeit.

von Vivian Gulczynski & Jana Mallon

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